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Cyberangriff im Autohandel: was die Zahlen und die Fälle zeigen

Belegte Kennzahlen zur Bedrohungslage und ein dokumentierter Vorfall aus dem Automobilhandel — mit Quellen zum Nachlesen.

Diskussionen über IT-Risiken im Autohaus scheitern oft am Bauchgefühl. Deshalb hier ausschließlich belegte Angaben — mit Quelle, damit Geschäftsführung und IT auf derselben Grundlage entscheiden.

Bedrohungslage in Zahlen

  • 289 Mrd. Euro Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage innerhalb von zwölf Monaten (Bitkom, Wirtschaftsschutz 2025).
  • Knapp drei von vier Unternehmen registrieren eine Zunahme von Cyberattacken (Bitkom, Wirtschaftsschutz 2025).
  • Jedes dritte Unternehmen hat nach einer Ransomware-Attacke Lösegeld gezahlt (Bitkom, Wirtschaftsschutz 2025).

Fallbeispiel: Emil Frey Gruppe, Januar 2022

Europas größte Fahrzeughandelsgruppe wurde Ziel eines Ransomware-Angriffs und fuhr alle Systeme herunter. In Filialen war der Fahrzeugverkauf zeitweise nicht möglich; die Wiederherstellung erfolgte nach Unternehmensangaben innerhalb weniger Tage.

Was daraus für den Aftersales folgt

  • Die Ausfalldauer liegt in dokumentierten Fällen bei Tagen, nicht Minuten.
  • Der Auslöser liegt häufig außerhalb des eigenen Hauses — beim Anbieter oder in der Lieferkette.
  • Ohne vorbereitete Arbeitsumgebung ist Papier die Rückfallebene, mit allen Folgekosten.

Quelle: Bitkom: Schaden steigt auf 289 Milliarden Euro (Wirtschaftsschutz 2025)

Quelle: Größter Fahrzeughändler Europas meldet Ransomware-Angriff (silicon.de)

Notfall-DMS: Datenstand sichern, arbeitsfähig bleiben

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